---
description: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Aber ist Deutschland bereit für Themen wie Telemedizin und künstliche Intelligenz? Eine Capterra Studie
image: https://gdm-localsites-assets-gfprod.imgix.net/images/capterra/og_logo-e5a8c001ed0bd1bb922639230fcea71a.png?auto=format%2Cenhance%2Ccompress
title: Digitalisierung im Gesundheitswesen: Sind wir bereit für KI?
---

# Digitalisierung im Gesundheitswesen: Ist Deutschland bereit für die künstliche Intelligenz?

Canonical: https://www.capterra.com.de/blog/2177/digitalisierung-im-gesundheitswesen

Veröffentlicht am 31.8.2021 | Geschrieben von Ines Bahr.

![Digitalisierung im Gesundheitswesen: Ist Deutschland bereit für die künstliche Intelligenz?](https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/2PfkCyZNoZD5XM25b__GIHDHCHarVQZ-09QmIc4SJvg/1cfcefab536a933c09bc1d55e40a871f/Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header.png)

> Die Medizin durchläuft eine digitale Transformation, die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Die digitale Vorsorge gelangt auf die Smartphones der Patienten: Gesundheits-Apps, die z.B. den Puls oder Zuckerhaushalt messen, kommen durch die Krise immer mehr zum Einsatz. Sprechstunden können per Videokonferenz abgehalten werden, die Patientenakte und Rezepte werden digital und Arzt-Termine werden per Chatbot vergeben. Durch die digitale Vernetzung können Behandlungsprozesse individualisiert und optimiert werden. 

-----

## Artikelinhalt

Die Medizin durchläuft eine digitale Transformation, die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Die digitale Vorsorge gelangt auf die Smartphones der Patienten: Gesundheits-Apps, die z.B. den Puls oder Zuckerhaushalt messen, kommen durch die Krise immer mehr zum Einsatz. Sprechstunden können per Videokonferenz abgehalten werden, die Patientenakte und Rezepte werden digital und Arzt-Termine werden per Chatbot vergeben. Durch die digitale Vernetzung können Behandlungsprozesse individualisiert und optimiert werden. Insbesondere die künstliche Intelligenz (KI) erobert das Gesundheitswesen. KI kann in kürzester Zeit große Datenmengen kombinieren und analysieren und daher in der klinischen Entscheidungsfindung, der medizinischen Diagnostik, der Überwachung chronischer Krankheiten und Roboter-assistierten Chirurgie eingesetzt werden. Nachdem wir im ersten Teil der Telemedizin-Studie die Nutzung, Behandlungen und Vorteile von Telemedizin in Deutschland untersucht haben, wollen wir jetzt wissen, wie Patienten zur Digitalisierung des Gesundheitswesens, der Einführung von Telemedizin, KI und Gesundheits-Apps stehen.Capterra hat dafür mehr als 4000 Patienten aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien befragt, die innerhalb der letzten 12 Monate einen Termin im Gesundheitswesen wahrgenommen haben (die vollständige Umfrage-Methodik befindet sich am Ende des Artikels). Der Artikel konzentriert sich auf die Ergebnisse aus Deutschland (1047 Teilnehmer).Telemedizin-Nutzung in Deutschland vs. weltweit Die Umfrage zeigt, dass die Telemedizin international noch nicht vollständig eingeführt ist. Im Durchschnitt gaben 39 % der Teilnehmer aus den befragten Ländern an, schon einmal eine Telekonsultation durchgeführt zu haben, während 61 % angaben, dies nicht getan zu haben.Spanien führt mit 62 % bei der Nutzung von Telemedizin-Konsultationen, während Deutschland mit 17 % an letzter Stelle abschneidet. Deutschland stand was Telemedizin angeht einigen Herausforderungen entgegen, wie dem mangelnden flächendeckenden Breitbandausbau, der Schulung von medizinischem Fachpersonal und der mangelnden Erstattungsfähigkeit der Leistungen. Hinzu kommen Datensicherheitsbedenken und eine langsamere Adaption von neuen Technologien. Digitalisierung im Gesundheitswesen durch künstliche IntelligenzKI kann in kürzester Zeit große Datenmengen kombinieren und analysieren. Die Technologie kann in verschiedenen Bereichen im Gesundheitswesen eingesetzt werden. Im Folgenden wollen wir vier Beispiele aufführen, um die Einsatzbereiche der KI zu erläutern. 1. ChatbotsChatbots nutzen künstliche Intelligenz, um menschenähnliche Gespräche mit Patienten zu führen. Sie können Patienten nach Informationen fragen und Antworten auf jede Situation geben, die auf dieser Interaktion basiert. Beispielsweise kann ein Patient seine Symptome in einen Chat eingeben und das System kann entscheiden, ob er einen Termin mit einem Arzt vereinbaren soll z. B. durch den Vergleich mit einer Datenbank früherer Antworten.2. Krankheiten diagnostizierenDie künstliche Intelligenz kann lernen, Muster zu erkennen. Im Gegensatz zum Arzt, brauchen die Algorithmen sehr viele konkrete und digitalisierte Beispiele, um daraus eine Diagnose zu stellen. In Bereichen, in denen digitale Informationen vorliegen, kann die künstliche Intelligenz sehr hilfreich sein. Oftmals hapert es jedoch noch an der Bereitstellung genügender digitaler Daten im Medizinbereich. „In Krankenhäusern entsteht jeden Tag eine Fülle von Daten, die sich nur mit KI nutzenstiftend auswerten lassen. Dafür müssen die Daten jedoch qualitativ hochwertig, leicht verfügbar und nutzbar für KI Anwendungen sein. Das ist oftmals nicht der Fall,“ meint Hendrik Reese, PwC-Experte für Künstliche Intelligenz.3. Behandlung personalisierenEinen personalisierten Behandlungsplan aufzustellen, erfordert eine komplizierte statistische Arbeit, da viele verschiedene Faktoren die Wahl der Behandlung beeinflussen. Dies kann von der Maschine übernommen werden und somit kann sie helfen, genauere Behandlungspläne zu erstellen und menschliches Versagen zu reduzieren. KI vergleicht ähnliche Patientenakten miteinander, um so eine Behandlung vorzuschlagen, die dem Arzt helfen kann, die richtige Wahl zu treffen.4. Roboter-assistierte ChirurgieDie künstliche Intelligenz kann im OP-Saal eingesetzt werden. Die Operationsroboter erlauben Eingriffe mit hoher Präzision, eine hochauflösende dreidimensionale Sicht und eine vollständige Bewegungsfreiheit. Jedoch werden auch hier genügend digitale Daten benötigt, woran es zum jetzigen Zeitpunkt noch oft mangelt. Sind Patienten bereit für die Übernahme medizinischer Aufgaben durch KI?Aus unserer Studie geht hervor, dass die Patienten ein allgemeines Unbehagen empfinden, wenn künstliche Intelligenz eine Diagnose stellen oder Medikamente verschreiben soll. Das Vertrauen in diese Analysesysteme ist noch nicht vorhanden. Die Mehrheit der Befragten gibt auch an, dass sie sich nicht wohl dabei fühlen, ihre Krankengeschichte mit einem virtuellen Assistenten zu teilen.Dennoch ist die Mehrheit (57 %) der Befragten der Meinung, dass es wichtig oder sehr wichtig ist, künstliche Intelligenz und andere Technologien einzusetzen, um das Patientenerlebnis zu verbessern. Patienten fühlen sich mit der Anwendung von KI unwohl, erkennen aber die Notwendigkeit. Hier ergibt sich eine Chance, Patienten mit der neuen Technologie vertraut zu machen und sie darüber aufzuklären. Datenschutzbedenken bei der Weitergabe von persönlichen Informationen Wir wollten wissen, wie sehr sich Patienten um den Schutz der Daten, die sie mit ihrem Arzt/Krankenhaus teilen, sorgen. 46 % der Patienten geben an sehr (8 %) bzw. etwas besorgt (38 %) zu sein. Die meisten Patienten (56 %) bevorzugen ihre Krankengeschichte und andere Informationen persönlich bei einer Pflegeperson zu teilen oder im Wartezimmer auszufüllen. Die telemedizinische Betreuung bedarf einer besonderen technischen Sicherung der Daten, was aufgrund der teils veralteten Infrastruktur schwierig ist. Computersysteme in Kliniken und Arztpraxen sind oft stark veraltet und bieten daher Angriffsflächen. Hackerangriffe auf Krankenhäuser finden vermehrt statt. Beispielsweise konnte die Düsseldorfer Uniklinik im September 2020 wegen eines Hackerangriffs nicht mehr bei der Notfallversorgung mitwirken. Der Einsatz von Cybersicherheits-Software ist unbedingt notwendig. Die Software soll den unbefugten Zugriff auf elektronisch gespeicherte Daten verhindern und Unternehmen vor Datendiebstahl, bösartigen Daten und Systemnutzung durch Dritte schützen.35 % der Patienten nutzen Gesundheits-AppsDie meisten Patienten fühlen sich nicht wohl mit der künstlichen Intelligenz für medizinische Funktionen, aber was ist mit der Nutzung von Gesundheitstechnologie, um Aktivitäten des täglichen Lebens zu analysieren? Zum Beispiel: Mobile Gesundheits-Apps. Diese Technologie ermöglicht es dem Anwender, verschiedene gesundheitsbezogene Aktivitäten (wie Bewegung, Schlaf und Diät) zu überwachen, aufzuzeichnen und zu analysieren. Unsere Studie zeigt, dass 38 % der Befragten weltweit mindestens eine solche Anwendung nutzen. In Deutschland sind es 35 %. Folgende Anwendungen werden dabei von deutschen Patienten am häufigsten genutzt: Die Mehrzahl der Befragten, die eine Gesundheits-App nutzen (75 %), haben diese ohne ärztliche Empfehlung installiert. 32 % machen sich darüber Sorgen, wie viele Daten sie mit den Anbietern von Gesundheits-Apps teilen und was diese damit machen können (Weitergabe an Dritte, gezielte Werbung usw.). Hier lässt sich ein Widerspruch erkennen. Deutsche legen einerseits sehr hohen Wert auf Datensicherheit, geben aber andererseits ihre Daten in diesen Apps her.Gesundheitsdienstleister sollten bei der Softwareentwicklung die Sicherheit der App an erste Stelle setzen. Gesundheits-Apps verarbeiten sensible Patientendaten. Sollten die Informationen durchgesickert, verlieren Unternehmen aufgrund der Datenschutzverletzung ihre Kunden.74 % haben sich online noch nie zu ihrer psychischen Gesundheit beraten lassenDie Telepsychologie stellt eine bequeme Methode dar, um Menschen, die nur unzureichend Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung haben, eine Reihe von psychologischen Diensten anzubieten. Telemonitoring-Konsultationen ermöglichen es den Patienten, ihre Krankheiten zu Hause zu behandeln und auch näher an ihren Unterstützungssystemen zu bleiben. Auch nehmen Online-Konsultationen häufig das erste Hindernis, persönlich beim Arzt aufzutauchen. Die WHO hat Leitlinien für die Aufrechterhaltung grundlegender Dienstleistungen (einschließlich psychischer Gesundheitsdienste) während der COVID-19 herausgegeben und empfiehlt Ländern, Ressourcen für die psychische Gesundheit als integralen Bestandteil ihrer Reaktionspläne zuzuweisen. In der WHO-Studie berichteten mehr als 80 % der einkommensstarken Länder über den Einsatz von Telemedizin und Teletherapie, um die Lücken zu schließen, die durch Störungen der psychischen Gesundheitsdienste während der Pandemie verursacht wurden. Auch wenn in Deutschland die Nutzung von Telemedizin noch schleppend verläuft, könnte es in Zukunft weitere Impulse geben.In Deutschland haben sich lediglich 26 % der befragten Patienten zu ihrer psychischen Gesundheit beraten lassen, jedoch kann vermutet werden, dass diese Zahl in den nächsten Jahren aufgrund einer höheren Akzeptanz und der Nutzung von Telepsychologie steigen wird. Digitalisierung im Gesundheitswesen: Wie sieht die Zukunft aus? Die Nutzung von Telemedizin wird mehr vom Staat angekurbelt. So verabschiedete der Bundestag am 06.05. ein neues Gesetz für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Der Gesundheits- und Pflegebereich soll digitaler werden und damit den Patienten das Leben erleichtern. Das Gesetz sieht unter anderem Vereinfachungen bei Videosprechstunden und elektronischen Rezepten vor. Das Gesetz stellt ein neues Verfahren vor, damit Krankenkassen die Kosten für neue digitale Angebote erstatten.56 % der Patienten würde es beunruhigen, wenn die Regierung darauf drängen würde, telemedizinische Beratungen nach Ende der Pandemie als verpflichtenden Schritt einzuführen (z. B. als Schritt vor der persönlichen Bestätigung eines Termins). Patienten brauchen noch mehr Zeit, um sich mit der Telemedizin anzufreunden. Pflegepersonal muss erst mehr geschult werden, die Nutzung weiter verbreitet und leichter zugänglich gemacht werden sowie Datensicherheitsprobleme beseitigt werden. Der erste Schritt wurde jedoch vom Staat bereits gemacht. Die Vorteile der künstlichen Intelligenz im medizinischen Bereich liegen auf der Hand. Jedoch muss das deutsche Gesundheitswesen erstmal weiter digitalisiert werden, damit auch alle Vorteile nutzbar sind. Auch die Investition in eine verbesserte Infrastruktur, um die Datensicherheit zu erhöhen, ist notwendig. Was heißt das für medizinisches Fachpersonal? Ärzte, die Telemedizin-Anwendungen anbieten möchten, stehen vor der Herausforderung sowohl Mitarbeiter als auch Kunden davon zu überzeugen: Dies können sie durch nachvollziehbare Konzepte, ein hohes Datensicherheitsniveau und viele Informationen. Eine Implementierung kann nur gelingen, wenn sowohl Mitarbeiter als auch Kunden mitziehen.Die Anwendung künstlicher Intelligenz ist im Gesundheitswesen breit gefächert und beschränkt sich nicht auf die Pflege von robotergestützten Chats. Wollen Ärzte, die Technologie einsetzen, müssen sie vor der Einführung von konkreten Tools definieren, auf welche Aktivitäten sie sich mithilfe von KI verlassen möchten.Auch die Komplexität und Sicherheitslücken, die mit dem effizienten Management großer Datenmengen, die bei der Ferndiagnose und -behandlung gesammelt und verarbeitet werden, stellen eine technologische Herausforderung für Ärzte dar.Es gibt einige Softwareprogramme, die medizinischem Fachpersonal bei diesen Herausforderungen helfen können:Gefahren im Bereich der Datensicherheit können durch Cybersicherheits-Software verringert werden.  Für das Training von Angestellten und der Rekrutierung von Personal, dass Fachwissen auf dem Bereich Telemedizin und neue Technologien mitbringt, schaff HR-Software Abhilfe. Für das Datenmanagement und die Verwaltung einer Kunden- bzw. Patientendatenbank, kann DMS und CRM-Software verwendet werden. Wie geht es weiter? Wirf einen Blick auf unser Telemedizin Software Verzeichnis, um das passende Tool zu finden.

## Haftungsausschluss

> Methodik der UmfrageUm die Daten für diesen Bericht zu erheben, führte Capterra im April und Mai 2021 eine Online-Umfrage in folgenden Ländern durch: Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien, Kanada und Australien. An der Befragung nahmen 8160 Personen teil, davon konnten wir 1047 Personen aus Deutschland identifizieren, die unseren Kriterien entsprachen:Wohnsitz in DeutschlandÜber 18 Jahre altHatten innerhalb der letzten 12 Monate einen ArztterminGehen in der Regel mindestens einmal im Jahr zum Arzt

## Über den Autor oder die Autorin

### Ines Bahr

Ines Bahr ist Senior Content-Analystin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bereich Content-Marketing und Technologietrends auf dem deutschen Markt. ​​Ihre Forschung zeigt Markttrends auf, die es Unternehmen ermöglichen, innovativ zu sein und mit ihrer Konkurrenz Schritt zu halten. Sie ist Expertin darin, kleinen und mittleren Unternehmen dabei zu helfen, die richtige Software für ihre Bedürfnisse zu finden. Auf dem YouTube-Kanal von Capterra stellt sie Tool-Listen vor, die für deutsche Unternehmen wichtig sind. &#10;&#10;Ihre Schwerpunkte sind Personalwesen, Cybersicherheit und Digitalisierungsstrategien. Ihre Digitalisierungstipps basieren auf mehr als 30 Studien, die sie für den deutschen und andere Märkte auf der ganzen Welt durchgeführt hat. Ihre Softwareempfehlungen basieren auf der Analyse von Nutzerbewertungen auf Capterra (insgesamt mehr als 2 Millionen) und folgen einer präzisen Auswahlmethodik. &#10;&#10;Ines Forschungsarbeiten wurden in mehreren renommierten Publikationen veröffentlicht, darunter Spiegel, Heise, t3n, FAZ, Business Insider, Tagesspiegel, Focus, und Handelsblatt.&#10;&#10;Darüber hinaus hat sie als Speakerin an Veranstaltungen teilgenommen, Podcasts produziert und mehrere Interviews gegeben, beispielsweise für die Digital Bash-Veranstaltung und den Zielgruppengerecht-Podcast.

## Ähnliche Kategorien

- [CRM Software für das Gesundheitswesen](https://www.capterra.com.de/directory/30976/healthcare-crm/software)
- [Kundenservice Software](https://www.capterra.com.de/directory/22/customer-service/software)
- [Praxissoftware & Arztsoftware](https://www.capterra.com.de/directory/20029/medical-practice-management/software)
- [Software für medizinische Bildverarbeitung](https://www.capterra.com.de/directory/10037/medical-imaging/software)
- [Terminplaner für Arztpraxen](https://www.capterra.com.de/directory/30027/medical-scheduling/software)

## Ähnliche Artikel

- [Live-Chat im Kundenservice: Wie Sie die 7 häufigsten Fehler vermeiden](https://www.capterra.com.de/blog/703/live-chat-support)
- [Künstliche Intelligenz: 3 Anwendungsbereiche in kleinen Unternehmen](https://www.capterra.com.de/blog/2364/kunstliche-intelligenz-anwendungsbereiche)
- [Chancen und Risiken der Digitalisierung: Wie die Krise die Digitalisierung in Deutschland vorangetrieben hat](https://www.capterra.com.de/blog/3209/chancen-und-risiken-der-digitalisierung)
- [Reviews als Erfolgsfaktor für die Online-Reputation eines Unternehmens](https://www.capterra.com.de/blog/356/kundenbewertungen-online-reputation-unternehmen)
- [Was ist Inbound-Marketing? Ein umfassender Ratgeber zur Marketing-Methode](https://www.capterra.com.de/blog/1826/was-ist-inbound-marketing)

## Links

- [Auf Capterra anzeigen](https://www.capterra.com.de/blog/2177/digitalisierung-im-gesundheitswesen)
- [Blog](https://www.capterra.com.de/blog)
- [Startseite](https://www.capterra.com.de/)

-----

## Strukturierte Daten

<script type="application/ld+json">
  {"@context":"https://schema.org","@graph":[{"name":"Capterra Deutschland","address":{"@type":"PostalAddress","addressLocality":"München","addressRegion":"BY","postalCode":"81829","streetAddress":"Lehrer-Wirth-Str. 2 81829 München Deutschland"},"description":"Capterra Deutschland hilft Millionen von Nutzern die richtige Software für ihr Unternehmen zu finden – Vergleiche Tausende von Bewertungen & Ratings von top Softwareanwendungen.","email":"info@capterra.com.de","url":"https://www.capterra.com.de/","logo":"https://dm-localsites-assets-prod.imgix.net/images/capterra/logo-a9b3b18653bd44e574e5108c22ab4d3c.svg","@type":"Organization","@id":"https://www.capterra.com.de/#organization","parentOrganization":"Gartner, Inc.","sameAs":["https://www.linkedin.com/company/capterra/","https://twitter.com/Capterra","https://www.facebook.com/Capterra/","https://www.youtube.com/channel/UCYjWLCZnOKY90NAS9bFenIQ"]},{"name":"Capterra Deutschland","url":"https://www.capterra.com.de/","@type":"WebSite","@id":"https://www.capterra.com.de/#website","publisher":{"@id":"https://www.capterra.com.de/#organization"},"potentialAction":{"query":"required","target":"https://www.capterra.com.de/search/?q={search_term_string}","@type":"SearchAction","query-input":"required name=search_term_string"}},{"name":"Digitalisierung im Gesundheitswesen: Sind wir bereit für KI?","description":"Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Aber ist Deutschland bereit für Themen wie Telemedizin und künstliche Intelligenz? Eine Capterra Studie","url":"https://www.capterra.com.de/blog/2177/digitalisierung-im-gesundheitswesen","about":{"@id":"https://www.capterra.com.de/#organization"},"@type":"WebPage","@id":"https://www.capterra.com.de/blog/2177/digitalisierung-im-gesundheitswesen#webpage","isPartOf":{"@id":"https://www.capterra.com.de/#website"}},{"description":"Die Medizin durchläuft eine digitale Transformation, die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Die digitale Vorsorge gelangt auf die Smartphones der Patienten: Gesundheits-Apps, die z.B. den Puls oder Zuckerhaushalt messen, kommen durch die Krise immer mehr zum Einsatz. Sprechstunden können per Videokonferenz abgehalten werden, die Patientenakte und Rezepte werden digital und Arzt-Termine werden per Chatbot vergeben. Durch die digitale Vernetzung können Behandlungsprozesse individualisiert und optimiert werden. ","author":[{"name":"Ines Bahr","@type":"Person"}],"image":{"url":"https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/2PfkCyZNoZD5XM25b__GIHDHCHarVQZ-09QmIc4SJvg/1cfcefab536a933c09bc1d55e40a871f/Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header.png","@type":"ImageObject","@id":"https://www.capterra.com.de/blog/2177/digitalisierung-im-gesundheitswesen#primaryimage"},"headline":"Digitalisierung im Gesundheitswesen: Ist Deutschland bereit für die künstliche Intelligenz?","@type":"BlogPosting","publisher":{"@id":"https://www.capterra.com.de/#organization"},"inLanguage":"de-DE","articleBody":"&lt;p&gt;Die Medizin durchläuft eine digitale Transformation, die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Die digitale Vorsorge gelangt auf die Smartphones der Patienten: Gesundheits-Apps, die z.B. den Puls oder Zuckerhaushalt messen, kommen durch die Krise immer &lt;a href=&quot;https://www.healthcare-computing.de/nutzerzahlen-von-gesundheits-apps-steigen-um-16-prozent-a-934834/&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mehr zum Einsatz&lt;/a&gt;. Sprechstunden können per &lt;a href=&quot;/directory/31895/video-conferencing/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Videokonferenz&lt;/a&gt; abgehalten werden, die Patientenakte und Rezepte werden digital und Arzt-Termine werden per &lt;a href=&quot;/directory/31596/conversational-ai-platform/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Chatbot&lt;/a&gt; vergeben. Durch die digitale Vernetzung können Behandlungsprozesse individualisiert und optimiert werden. &lt;/p&gt;&lt;img title=&quot;Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header&quot; alt=&quot;Digitalisierung im Gesundheitswesen&quot; class=&quot;aligncenter&quot; fetchpriority=&quot;high&quot; src=&quot;https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/2PfkCyZNoZD5XM25b__GIHDHCHarVQZ-09QmIc4SJvg/1cfcefab536a933c09bc1d55e40a871f/Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header.png&quot; srcset=&quot;https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/2PfkCyZNoZD5XM25b__GIHDHCHarVQZ-09QmIc4SJvg/1cfcefab536a933c09bc1d55e40a871f/Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header.png?w=400 400w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/2PfkCyZNoZD5XM25b__GIHDHCHarVQZ-09QmIc4SJvg/1cfcefab536a933c09bc1d55e40a871f/Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header.png?w=700 700w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/2PfkCyZNoZD5XM25b__GIHDHCHarVQZ-09QmIc4SJvg/1cfcefab536a933c09bc1d55e40a871f/Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header.png?w=1000 1000w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/2PfkCyZNoZD5XM25b__GIHDHCHarVQZ-09QmIc4SJvg/1cfcefab536a933c09bc1d55e40a871f/Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header.png?w=1500 1500w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/2PfkCyZNoZD5XM25b__GIHDHCHarVQZ-09QmIc4SJvg/1cfcefab536a933c09bc1d55e40a871f/Digitalisierung-im-Gesundheitswesen-DE-Capterra-Header.png?w=2200 2200w&quot; sizes=&quot;(min-resolution: 2x) 2200px, (min-width: 992px) 1000px, 95vw&quot;/&gt;&lt;p&gt;Insbesondere die &lt;a href=&quot;/directory/30938/artificial-intelligence/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;künstliche Intelligenz (KI)&lt;/a&gt; erobert das Gesundheitswesen. KI kann in kürzester Zeit große Datenmengen kombinieren und analysieren und daher in der klinischen Entscheidungsfindung, der medizinischen Diagnostik, der Überwachung chronischer Krankheiten und Roboter-assistierten Chirurgie eingesetzt werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem wir im &lt;a href=&quot;/blog/2028/telemedizin-in-deutschland&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten Teil der Telemedizin-Studie&lt;/a&gt; die Nutzung, Behandlungen und Vorteile von Telemedizin in Deutschland untersucht haben, wollen wir jetzt wissen, wie Patienten zur Digitalisierung des Gesundheitswesens, der Einführung von Telemedizin, KI und Gesundheits-Apps stehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Capterra hat dafür mehr als 4000 Patienten aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien befragt, die innerhalb der letzten 12 Monate einen Termin im Gesundheitswesen wahrgenommen haben (die vollständige Umfrage-Methodik befindet sich am Ende des Artikels). Der Artikel konzentriert sich auf die Ergebnisse aus Deutschland (1047 Teilnehmer).&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Telemedizin-Nutzung in Deutschland vs. weltweit &lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die Umfrage zeigt, dass die Telemedizin international noch nicht vollständig eingeführt ist. Im Durchschnitt gaben 39 % der Teilnehmer aus den befragten Ländern an, schon einmal eine Telekonsultation durchgeführt zu haben, während 61 % angaben, dies nicht getan zu haben.&lt;/p&gt;&lt;img title=&quot;Telemedizin-weltweit-DE-Capterra-barchart&quot; alt=&quot;Telemedizin Nutzung weltweit&quot; class=&quot;aligncenter&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/NgQ531dvK962bOi75bzdD4PzNCBH1ljrmUKq1lOhBRk/1ca24bde4aff58884cffe3a7edc3108d/Telemedizin-weltweit-DE-Capterra-barchart.jpg&quot; srcset=&quot;https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/NgQ531dvK962bOi75bzdD4PzNCBH1ljrmUKq1lOhBRk/1ca24bde4aff58884cffe3a7edc3108d/Telemedizin-weltweit-DE-Capterra-barchart.jpg?w=400 400w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/NgQ531dvK962bOi75bzdD4PzNCBH1ljrmUKq1lOhBRk/1ca24bde4aff58884cffe3a7edc3108d/Telemedizin-weltweit-DE-Capterra-barchart.jpg?w=700 700w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/NgQ531dvK962bOi75bzdD4PzNCBH1ljrmUKq1lOhBRk/1ca24bde4aff58884cffe3a7edc3108d/Telemedizin-weltweit-DE-Capterra-barchart.jpg?w=1000 1000w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/NgQ531dvK962bOi75bzdD4PzNCBH1ljrmUKq1lOhBRk/1ca24bde4aff58884cffe3a7edc3108d/Telemedizin-weltweit-DE-Capterra-barchart.jpg?w=1500 1500w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/NgQ531dvK962bOi75bzdD4PzNCBH1ljrmUKq1lOhBRk/1ca24bde4aff58884cffe3a7edc3108d/Telemedizin-weltweit-DE-Capterra-barchart.jpg?w=2200 2200w&quot; sizes=&quot;(min-resolution: 2x) 2200px, (min-width: 992px) 1000px, 95vw&quot;/&gt;&lt;p&gt;Spanien führt mit 62 % bei der Nutzung von Telemedizin-Konsultationen, während Deutschland mit 17 % an letzter Stelle abschneidet. Deutschland stand was Telemedizin angeht einigen &lt;a href=&quot;https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/VV_SHS_Telemedizin.pdf&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Herausforderungen&lt;/a&gt; entgegen, wie dem mangelnden flächendeckenden Breitbandausbau, der Schulung von medizinischem Fachpersonal und der mangelnden Erstattungsfähigkeit der Leistungen. Hinzu kommen Datensicherheitsbedenken und eine langsamere Adaption von neuen Technologien. &lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Digitalisierung im Gesundheitswesen durch künstliche Intelligenz&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;KI kann in kürzester Zeit große Datenmengen kombinieren und analysieren. Die Technologie kann in verschiedenen Bereichen im Gesundheitswesen eingesetzt werden. Im Folgenden wollen wir vier Beispiele aufführen, um die Einsatzbereiche der KI zu erläutern. &lt;/p&gt;&lt;h3&gt;1. Chatbots&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/directory/31596/conversational-ai-platform/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Chatbots&lt;/a&gt; nutzen künstliche Intelligenz, um menschenähnliche Gespräche mit Patienten zu führen. Sie können Patienten nach Informationen fragen und Antworten auf jede Situation geben, die auf dieser Interaktion basiert. Beispielsweise kann ein Patient seine Symptome in einen Chat eingeben und das System kann entscheiden, ob er einen Termin mit einem Arzt vereinbaren soll z. B. durch den Vergleich mit einer Datenbank früherer Antworten.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;2. Krankheiten diagnostizieren&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Die künstliche Intelligenz kann lernen, Muster zu erkennen. Im Gegensatz zum Arzt, brauchen die Algorithmen sehr viele konkrete und digitalisierte Beispiele, um daraus eine Diagnose zu stellen. In Bereichen, in denen digitale Informationen vorliegen, kann die künstliche Intelligenz sehr hilfreich sein. Oftmals hapert es jedoch noch an der Bereitstellung genügender digitaler Daten im Medizinbereich. „In Krankenhäusern entsteht jeden Tag eine Fülle von Daten, die sich nur mit KI nutzenstiftend auswerten lassen. Dafür müssen die Daten jedoch qualitativ hochwertig, leicht verfügbar und nutzbar für KI Anwendungen sein. Das ist oftmals nicht der Fall,“ &lt;a href=&quot;https://www.kma-online.de/aktuelles/it-digital-health/detail/grosse-huerden-fuer-den-ki-einsatz-im-krankenhaus-a-45967&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;meint Hendrik Reese&lt;/a&gt;, PwC-Experte für Künstliche Intelligenz.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;3. Behandlung personalisieren&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Einen personalisierten Behandlungsplan aufzustellen, erfordert eine komplizierte statistische Arbeit, da viele verschiedene Faktoren die Wahl der Behandlung beeinflussen. Dies kann von der Maschine übernommen werden und somit kann sie helfen, genauere Behandlungspläne zu erstellen und menschliches Versagen zu reduzieren. KI vergleicht ähnliche Patientenakten miteinander, um so eine Behandlung vorzuschlagen, die dem Arzt helfen kann, die richtige Wahl zu treffen.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;4. Roboter-assistierte Chirurgie&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Die künstliche Intelligenz kann im OP-Saal eingesetzt werden. Die Operationsroboter erlauben Eingriffe mit hoher Präzision, eine hochauflösende dreidimensionale Sicht und eine vollständige Bewegungsfreiheit. Jedoch werden auch hier genügend &lt;a href=&quot;https://www.aerzteblatt.de/archiv/208505/Roboterassistierte-Chirurgie-Kostenintensiv-bei-eher-duenner-Evidenzlage&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;digitale Daten benötigt&lt;/a&gt;, woran es zum jetzigen Zeitpunkt noch oft mangelt. &lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Sind Patienten bereit für die Übernahme medizinischer Aufgaben durch KI?&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Aus unserer Studie geht hervor, dass die Patienten ein allgemeines Unbehagen empfinden, wenn künstliche Intelligenz eine Diagnose stellen oder Medikamente verschreiben soll. Das Vertrauen in diese Analysesysteme ist noch nicht vorhanden. Die Mehrheit der Befragten gibt auch an, dass sie sich nicht wohl dabei fühlen, ihre Krankengeschichte mit einem virtuellen Assistenten zu teilen.&lt;/p&gt;&lt;img title=&quot;KI-in-Telemedizin-DE-Capterra-barchart&quot; alt=&quot;Digitalisierung im Gesundheitswesen mit künstlicher Intelligenz&quot; class=&quot;aligncenter&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/AYVGPUd8JQr-hHUZYYkJ-cDDgI8Xeof6S6L70qADQi4/232598406b7de7ea5123028c4033868f/KI-in-Telemedizin-DE-Capterra-barchart.jpg&quot; srcset=&quot;https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/AYVGPUd8JQr-hHUZYYkJ-cDDgI8Xeof6S6L70qADQi4/232598406b7de7ea5123028c4033868f/KI-in-Telemedizin-DE-Capterra-barchart.jpg?w=400 400w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/AYVGPUd8JQr-hHUZYYkJ-cDDgI8Xeof6S6L70qADQi4/232598406b7de7ea5123028c4033868f/KI-in-Telemedizin-DE-Capterra-barchart.jpg?w=700 700w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/AYVGPUd8JQr-hHUZYYkJ-cDDgI8Xeof6S6L70qADQi4/232598406b7de7ea5123028c4033868f/KI-in-Telemedizin-DE-Capterra-barchart.jpg?w=1000 1000w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/AYVGPUd8JQr-hHUZYYkJ-cDDgI8Xeof6S6L70qADQi4/232598406b7de7ea5123028c4033868f/KI-in-Telemedizin-DE-Capterra-barchart.jpg?w=1500 1500w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/AYVGPUd8JQr-hHUZYYkJ-cDDgI8Xeof6S6L70qADQi4/232598406b7de7ea5123028c4033868f/KI-in-Telemedizin-DE-Capterra-barchart.jpg?w=2200 2200w&quot; sizes=&quot;(min-resolution: 2x) 2200px, (min-width: 992px) 1000px, 95vw&quot;/&gt;&lt;p&gt;Dennoch ist die Mehrheit (57 %) der Befragten der Meinung, dass es wichtig oder sehr wichtig ist, künstliche Intelligenz und andere Technologien einzusetzen, um das Patientenerlebnis zu verbessern. Patienten fühlen sich mit der Anwendung von KI unwohl, erkennen aber die Notwendigkeit. Hier ergibt sich eine Chance, Patienten mit der neuen Technologie vertraut zu machen und sie darüber aufzuklären. &lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Datenschutzbedenken bei der Weitergabe von persönlichen Informationen &lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Wir wollten wissen, wie sehr sich Patienten um den Schutz der Daten, die sie mit ihrem Arzt/Krankenhaus teilen, sorgen. 46 % der Patienten geben an sehr (8 %) bzw. etwas besorgt (38 %) zu sein. Die meisten Patienten (56 %) bevorzugen ihre Krankengeschichte und andere Informationen persönlich bei einer Pflegeperson zu teilen oder im Wartezimmer auszufüllen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die telemedizinische Betreuung bedarf einer besonderen &lt;a href=&quot;https://www.datenschutz.org/telemedizin/&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;technischen Sicherung der Daten&lt;/a&gt;, was aufgrund der teils veralteten Infrastruktur schwierig ist. Computersysteme in Kliniken und Arztpraxen sind oft stark veraltet und bieten daher Angriffsflächen. &lt;a href=&quot;https://www.funkschau.de/sicherheit-datenschutz/hacker-angriffe-auf-krankenhaeuser-nehmen-drastisch-zu.182473.html&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hackerangriffe auf Krankenhäuser&lt;/a&gt; finden vermehrt statt. Beispielsweise konnte die &lt;a href=&quot;https://www.uniklinik-duesseldorf.de/ueber-uns/pressemitteilungen/detail/it-ausfall-an-der-uniklinik-duesseldorf&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Düsseldorfer Uniklinik&lt;/a&gt; im September 2020 wegen eines Hackerangriffs nicht mehr bei der Notfallversorgung mitwirken. Der Einsatz von &lt;a href=&quot;/directory/31037/cybersecurity/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cybersicherheits-Software&lt;/a&gt; ist unbedingt notwendig. Die Software soll den unbefugten Zugriff auf elektronisch gespeicherte Daten verhindern und Unternehmen vor Datendiebstahl, bösartigen Daten und Systemnutzung durch Dritte schützen.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;35 % der Patienten nutzen Gesundheits-Apps&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die meisten Patienten fühlen sich nicht wohl mit der künstlichen Intelligenz für medizinische Funktionen, aber was ist mit der Nutzung von Gesundheitstechnologie, um Aktivitäten des täglichen Lebens zu analysieren? Zum Beispiel: Mobile Gesundheits-Apps. Diese Technologie ermöglicht es dem Anwender, verschiedene gesundheitsbezogene Aktivitäten (wie Bewegung, Schlaf und Diät) zu überwachen, aufzuzeichnen und zu analysieren. Unsere Studie zeigt, dass 38 % der Befragten weltweit mindestens eine solche Anwendung nutzen. In Deutschland sind es 35 %. Folgende Anwendungen werden dabei von deutschen Patienten am häufigsten genutzt: &lt;/p&gt;&lt;img title=&quot;Gesundheits-Apps-DE-Capterra-barchart&quot; alt=&quot;Meist genutzte Gesundheits-Apps&quot; class=&quot;aligncenter&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/BGb6LzysrpeysOF-ch1TRwf6yXk8McDNQ2nC1CfjUY0/4e8ac58dc1706532c23cc235f6245ebf/Gesundheits-Apps-DE-Capterra-barchart.jpg&quot; srcset=&quot;https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/BGb6LzysrpeysOF-ch1TRwf6yXk8McDNQ2nC1CfjUY0/4e8ac58dc1706532c23cc235f6245ebf/Gesundheits-Apps-DE-Capterra-barchart.jpg?w=400 400w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/BGb6LzysrpeysOF-ch1TRwf6yXk8McDNQ2nC1CfjUY0/4e8ac58dc1706532c23cc235f6245ebf/Gesundheits-Apps-DE-Capterra-barchart.jpg?w=700 700w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/BGb6LzysrpeysOF-ch1TRwf6yXk8McDNQ2nC1CfjUY0/4e8ac58dc1706532c23cc235f6245ebf/Gesundheits-Apps-DE-Capterra-barchart.jpg?w=1000 1000w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/BGb6LzysrpeysOF-ch1TRwf6yXk8McDNQ2nC1CfjUY0/4e8ac58dc1706532c23cc235f6245ebf/Gesundheits-Apps-DE-Capterra-barchart.jpg?w=1500 1500w, https://images.ctfassets.net/63bmaubptoky/BGb6LzysrpeysOF-ch1TRwf6yXk8McDNQ2nC1CfjUY0/4e8ac58dc1706532c23cc235f6245ebf/Gesundheits-Apps-DE-Capterra-barchart.jpg?w=2200 2200w&quot; sizes=&quot;(min-resolution: 2x) 2200px, (min-width: 992px) 1000px, 95vw&quot;/&gt;&lt;p&gt;Die Mehrzahl der Befragten, die eine Gesundheits-App nutzen (75 %), haben diese ohne ärztliche Empfehlung installiert. 32 % machen sich darüber Sorgen, wie viele Daten sie mit den Anbietern von Gesundheits-Apps teilen und was diese damit machen können (Weitergabe an Dritte, gezielte Werbung usw.). Hier lässt sich ein Widerspruch erkennen. Deutsche legen einerseits sehr hohen Wert auf Datensicherheit, geben aber andererseits ihre Daten in diesen Apps her.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gesundheitsdienstleister sollten bei der &lt;a href=&quot;/directory/30082/application-development/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Softwareentwicklung&lt;/a&gt; die Sicherheit der App an erste Stelle setzen. Gesundheits-Apps verarbeiten sensible Patientendaten. Sollten die Informationen durchgesickert, verlieren Unternehmen aufgrund der Datenschutzverletzung ihre Kunden.&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;74 % haben sich online noch nie zu ihrer psychischen Gesundheit beraten lassen&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die Telepsychologie stellt eine bequeme Methode dar, um Menschen, die nur unzureichend Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung haben, eine Reihe von psychologischen Diensten anzubieten. Telemonitoring-Konsultationen ermöglichen es den Patienten, ihre Krankheiten zu Hause zu behandeln und auch näher an ihren Unterstützungssystemen zu bleiben. Auch nehmen Online-Konsultationen häufig das erste Hindernis, persönlich beim Arzt aufzutauchen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;https://www.who.int/news/item/05-10-2020-covid-19-disrupting-mental-health-services-in-most-countries-who-survey&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;WHO&lt;/a&gt; hat Leitlinien für die Aufrechterhaltung grundlegender Dienstleistungen (einschließlich psychischer Gesundheitsdienste) während der COVID-19 herausgegeben und empfiehlt Ländern, Ressourcen für die psychische Gesundheit als integralen Bestandteil ihrer Reaktionspläne zuzuweisen. In der WHO-Studie berichteten mehr als 80 % der einkommensstarken Länder über den Einsatz von Telemedizin und Teletherapie, um die Lücken zu schließen, die durch Störungen der psychischen Gesundheitsdienste während der Pandemie verursacht wurden. Auch wenn in Deutschland die Nutzung von Telemedizin noch schleppend verläuft, könnte es in Zukunft weitere Impulse geben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Deutschland haben sich lediglich 26 % der befragten Patienten zu ihrer psychischen Gesundheit beraten lassen, jedoch kann vermutet werden, dass diese Zahl in den nächsten Jahren aufgrund einer höheren Akzeptanz und der Nutzung von Telepsychologie steigen wird. &lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Digitalisierung im Gesundheitswesen: Wie sieht die Zukunft aus? &lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Die Nutzung von Telemedizin wird mehr vom Staat angekurbelt. So verabschiedete der Bundestag am 06.05. ein neues &lt;a href=&quot;https://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/dvpmg-neues-gesetz-fuer-digitalisierung-im-gesundheitswesen_242_542776.html&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetz für die Digitalisierung im Gesundheitswesen&lt;/a&gt;. Der Gesundheits- und Pflegebereich soll digitaler werden und damit den Patienten das Leben erleichtern. Das Gesetz sieht unter anderem Vereinfachungen bei Videosprechstunden und elektronischen Rezepten vor. Das Gesetz stellt ein neues Verfahren vor, damit Krankenkassen die Kosten für neue digitale Angebote erstatten.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;box-hint&quot;&gt;56 % der Patienten würde es beunruhigen, wenn die Regierung darauf drängen würde, telemedizinische Beratungen nach Ende der Pandemie als verpflichtenden Schritt einzuführen (z. B. als Schritt vor der persönlichen Bestätigung eines Termins). &lt;/div&gt;&lt;p&gt;Patienten brauchen noch mehr Zeit, um sich mit der Telemedizin anzufreunden. Pflegepersonal muss erst mehr geschult werden, die Nutzung weiter verbreitet und leichter zugänglich gemacht werden sowie Datensicherheitsprobleme beseitigt werden. Der erste Schritt wurde jedoch vom Staat bereits gemacht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Vorteile der künstlichen Intelligenz im medizinischen Bereich liegen auf der Hand. Jedoch muss das deutsche Gesundheitswesen erstmal weiter digitalisiert werden, damit auch alle Vorteile nutzbar sind. Auch die Investition in eine verbesserte Infrastruktur, um die Datensicherheit zu erhöhen, ist notwendig. &lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Was heißt das für medizinisches Fachpersonal? &lt;/h2&gt;&lt;p&gt;Ärzte, die Telemedizin-Anwendungen anbieten möchten, stehen vor der Herausforderung sowohl Mitarbeiter als auch Kunden davon zu überzeugen: Dies können sie durch nachvollziehbare Konzepte, ein hohes Datensicherheitsniveau und viele Informationen. &lt;a href=&quot;https://www.brunel.de/de-de/management-ratgeber/telemedizin#vor-welchen-herausforderungen-stehen-unternehmen&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eine Implementierung kann nur gelingen&lt;/a&gt;, wenn sowohl Mitarbeiter als auch Kunden mitziehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Anwendung künstlicher Intelligenz ist im Gesundheitswesen breit gefächert und beschränkt sich nicht auf die Pflege von robotergestützten Chats. Wollen Ärzte, die Technologie einsetzen, müssen sie vor der Einführung von konkreten Tools definieren, auf welche Aktivitäten sie sich mithilfe von KI verlassen möchten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die Komplexität und Sicherheitslücken, die mit dem &lt;a href=&quot;https://www.mesimedical.com/de/herausforderungen-und-trends-in-der-telemedizin/&quot; rel=&quot;noopener nofollow noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;effizienten Management großer Datenmengen&lt;/a&gt;, die bei der Ferndiagnose und -behandlung gesammelt und verarbeitet werden, stellen eine technologische Herausforderung für Ärzte dar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt einige Softwareprogramme, die medizinischem Fachpersonal bei diesen Herausforderungen helfen können:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Gefahren im Bereich der Datensicherheit können durch &lt;a href=&quot;/directory/31037/cybersecurity/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cybersicherheits-Software&lt;/a&gt; verringert werden.  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Für das Training von Angestellten und der Rekrutierung von Personal, dass Fachwissen auf dem Bereich Telemedizin und neue Technologien mitbringt, schaff &lt;a href=&quot;/directory/5/human-resource/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HR-Software&lt;/a&gt; Abhilfe. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Für das Datenmanagement und die Verwaltung einer Kunden- bzw. Patientendatenbank, kann &lt;a href=&quot;/directory/31003/data-management/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;DMS&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/directory/2/customer-relationship-management/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CRM-Software&lt;/a&gt; verwendet werden. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class=&quot;box-idea&quot;&gt;Wie geht es weiter? Wirf einen Blick auf unser &lt;a href=&quot;/directory/30949/telemedicine/software&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; class=&quot;evnt&quot; data-evac=&quot;ua_click&quot; data-evca=&quot;Blog_idea&quot; data-evna=&quot;engagement_blog_product_category_click&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Telemedizin Software Verzeichnis&lt;/a&gt;, um das passende Tool zu finden.&lt;/div&gt;","dateModified":"2022-11-15T22:37:40.000000Z","datePublished":"2021-08-31T07:00:58.000000Z","mainEntityOfPage":"https://www.capterra.com.de/blog/2177/digitalisierung-im-gesundheitswesen#webpage"}]}
</script>
